Ohrakupunktur
Die
Ohrakupunktur war den alten Chinesen schon vor tausenden von
Jahren bekannt, aber fast völlig in Vergessenheit geraten. Dr. Nogier und
seinen Schülern ist es zu verdanken, dass seit den fünfziger Jahren eingehende
Untersuchungen an der Ohrmuschel vorgenommen wurden, so dass wir heute ein
klares Bild von den Reflexzonenpunkten im Ohr haben. Die Ohrmuschel
ist ein Reflexrelais, in dem sich die Gesamtheit des Menschen widerspiegelt,
und über das sich körperliche, geistige und seelische Fehlsteuerungen erkennen
und beeinflussen lassen. Im Ohr zeigt sich der Mensch wie ein auf dem Kopf
stehender Embryo. 200 Punkte stehen uns heute zur Behandlung und
Diagnose zur Verfügung. Der Behandler kann jetzt über diese Punkte die
Funktionen von Organen, Nerven, Muskeln und Gelenken mit der Nadel beeinflussen.
Ein Punktsuchgerät misst den Hautwiderstand und zeigt dem Therapeuten
die Akupunkturpunkte an. Oft werden diese Punkte vom Patienten als leicht
schmerzhaft empfunden. Die behandlungsbedürftigen Punkte können
entweder massiert oder mit Stahl-, Gold- oder Silbernadeln akupunktiert werden.
Nach etwa 20 Minuten werden sie wieder entfernt. Auch Dauernadeln
werden in manchen Fällen eingesetzt.
Die besten Erfolge kann man
bei akuten Erkrankungen , aber auch bei chronischen Erkrankungen erzielen.
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