Irisdiagnose

 

Irisdiagnose dient der Erkennung von Krankheiten und Krankheitsneigungen (Disposition) aus dem Auge. Als ihr Entdecker gilt der ungarische Arzt Dr. PECZELY. In der Regenbogenhaut (Iris) sieht der Augendiagnostiker eine Widerspiegelung des Körpers mit all seinen Organen und spezifischen Geweben, was sich in einer strengen Ordnung, in einem einfachen, aber logischen System darstellt. Das re. Auge zeigt rechtsseitige Organe und das li. Auge linksseitige Organe. Innere Organe ( z.B. Magen) befinden sich mehr im Augenzentrum, peripher gelegene Organe ( z.B. Haut) zeigen sich am Rand der Iris.

Kennt man die Schwachstellen, können vorbeugende Therapien eingeleitet werden. Dr. W. Lang hat 1959 den Beweis erbracht, dass Nervenverbindungen von allen Körperteilen zur Regenbogenhaut bestehen. Das erklärt, wie es zu den Veränderungen im Auge als Antwort auf eine gestörte Organfunktion kommt. Zeichen im Augenvordergrund, wie z. B. Aufhellungen, oder abgedunkelte Bereiche, farbige Flecke, Gefäßzeichnungen, Greisenring usw., zeigen Krankheiten wie Entzündungen, Organschwächen, Stoffwechselstörungen und deren Ursachen und Zusammenhänge.

In der Therapie ergeben sich somit ganz neue Möglichkeiten, denn durch diese Zeichen in der Iris wird die Früherkennung von Krankheiten möglich.

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