Aderlass
Auf über
2000 Jahre greift die Blutentnahme, der Aderlass, zurück. Es ist eines der
ältesten Heilverfahren. Neben dem Aderlass werden blutiges
Schröpfen oder Blutegeltherapie als blutziehende Behandlungsmethoden schon zu
allen Zeiten des Heilpraktikers eingesetzt.
Trotz gewaltiger Entwicklung in der Medizin, wird
diese alte Methode noch heute mit Erfolg vom Heilpraktiker eingesetzt. Die
Hauptaufgabe ist die Anregung der Selbstheilungskräfte. Selbst HIPPOKRATES und
PARACELSUS, Väter der Schulmedizin nutzten diese Methode. Die
Anregung der Selbstheilungskraft, welche oft unterschätzt wird, die Anregung
der körpereigenen Lebenskraft, z. B. durch Reizverfahren oder Homöopathie, ist das
vordergründige Anliegen des Heilpraktikers. Amerikanische
Wissenschaftler und Ärzte konnten in Untersuchungen feststellen, dass
regelmäßige Blutspende ( Aderlass) vor Herzinfarkt und Schlaganfall schützen.
Vollblüter, welche zu Stauungen innerer Organe, zu Blutungen aus Nase,
Mastdarm und Uterus neigen, aber auch Bluthochdruckpatienten können vom
regelmäßigem Aderlass profitieren.
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